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E.ON zieht sich auf Südeuropa zurück

Der Energieversorger E.ON prüft Medienberichten zufolge, sich aus Südeuropa zu verabschieden. Dies umfasst die Unternehmensbeteiligungen in Italien und Spanien.

Der Energiekonzern E.ON will sich nach Berichten des „Spiegel“ von allen Unternehmensbeteiligungen in Spanien und Italien trennen. Demnach will sich Konzernchef Johannes Teyssen künftig auf wenige Kernmärkte wie Großbritannien, Deutschland, Schweden oder Russland konzentrieren. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa wollte sich E.ON jedoch nicht zu einzelnen Ländern oder Aktivitäten äußern. Eine Sprecherin gab zu Wort, dass E.ON aber „ständig strategische Optionen für das gesamte Konzernportfolio“ prüfe.

Der Energieversorger beschäftigt in Spanien 1.300 Mitarbeiter und hat 670.000 Kunden, in Italien beschäftigt E.ON mehr als 1.000 Mitarbeiter und hat rund eine Million Kunden.

Teyssens Vorgänger Wulf Berotat hatte die Südeuropa-Beteiligungen im Jahr 2008 für als neun Milliarden Euro erstanden. Wie das Handelsblatt berichtet, musste E.ON die Zukäufe in Südeuropa seitdem schon mehrfach abwerten.

Der E.ON-Kurs befindet sich aktuell in einem leichten Aufwärtstrend und notiert bei 13,23 Euro je Aktie.

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